Geschichte des Karnevalsvereins Neu-Listernohl 1947 e.V.

Schon lange vor dem 2. Weltkrieg gab es im alten Dorf Listernohl karnevalistische Feste in Müllers/Beckmanns Saal, im Haus Listertal, auf der Klinke in der Bahnhofsgaststätte und auch bei Webers an der Listertalsperre. Veranstalter waren immer örtliche Vereine, insbesondere der MGV Liederkranz und der damalige Theaterverein.

Die Vereinsgründung erfolgte in der Nachkriegszeit auf Initiative von Alfred Langenohl, auch bekannt als Doktor Hobbock, der bereits im Jahre 1946 kostümiert und mit einem selbstgebauten Esel mit dem Personenzug nach Attendorn fuhr. Nach einem Umzug durch das damalige „Eichener Walzwerk“ fuhr er wieder zurück nach Listernohl, um dann mit seinem Esel durch die örtlichen Gaststätten zu ziehen.

Im Jahr 1947 schlossen sich Alfred „Dr. Hobbock“ Langenohl und seinem Esel die ersten kostümierten Närrinnen und Narren an. Obwohl es durch die Nachkriegsbesatzer verboten war, handelte es sich um den ersten Karnevalsumzug der Nachkriegszeit in Listernohl. Im gleichen Jahr, 1947, wurde der Karnevalsverein Listernohl gegründet. Dem ersten Vorstand gehörten folgende Herren an:

Josef Stahl, Josef Rüsche, Willi Rüsche, Franz Junge, Heinrich Rath, Rudi Scharioth, Hubert Rinscheid, Heinrich Hüttenhein, Willi von Schledorn, Franz Stahl, Alfred Langenohl. Willi von Schledorn wurde auch erster Präsident des Vereins.

Der erste Prinz wurde 1948 nicht gewählt, sondern ernannt: Es war ein Mann mit Spitznamen „St. Pauli“, ein Büterling von der Klinke. Der Umzug im Jahr 1948 bestand aus einem Wagen mit dem Motto „Böse Ehe“. Der Wagen wurde gebaut von Willi Langenohl genannt Emma´s Willi, Hubert Spreemann genannt Belze und Rudi Scharioth. Erich Bast fuhr den Wagen. Für den Umzug wurden bereits Wochen vorher Spenden in Form von Süßigkeiten von den ortsansässigen Geschäftsleuten erbeten, die dann in die Menge geworfen wurden. Musikalisch wurde der Zug von „Happs Trio“ begleitet.

Als zweiter Prinz wurde 1949 Josef Stahl während der Prinzeneinführung im Hause Mertens proklamiert. Sein Kostüm hatte der professionelle Schneider selbst gefertigt.

1950 erschien die erste Ausgabe der Karnevalszeitung. Sie wurde von Dr. Alfred Kutsch und Willi von Schledorn erstellt und enthielt die wichtigsten Ereignisse aus dem Dorfgeschehen des vergangenen Jahres.

Otto Langenohl hatte für das Fest Narrenmützen besorgt. Auch traten erstmals Pagen in Erscheinung und auch einen Zeremonienmeister gab es in Person von Felix Gräfe. Der Vereinspräsident Willi von Schledorn stellte sich 1950 als Prinz Karneval zur Verfügung, Unterstützung im Präsidentenamt erhielt er von Alfred Langenohl.

1951 feierten Willi Schmelzer und 1952 Richard Mester als Prinzen die tollen Tage mit großem Erfolg.

Unter keinem guten Stern stand 1953 die Regentschaft von Prinz Anton Stutte, da eine tiefgreifende Veränderung zu bewältigen war: Willi von Schledorn trat als Präsident zurück, da er seinen Wohnsitz nach Olpe verlegte. Da weitere wichtige „Funktionäre“ nicht im Dorf weilten, fielen sämtliche Großveranstaltungen aus organisatorischen Gründen aus.

Auch in den darauffolgenden Jahren 1954-1959 wurden nur noch kleinere Veranstaltungen durchgeführt. Dies waren zwar nicht mehr Karnevalsfeiern, wie sie die Bevölkerung aus früheren Jahren gewohnt war, doch hatten sie immerhin zur Folge, dass das karnevalistische Treiben in Listernohl nicht ganz zum Erliegen kam. So feierte man intensiv den Straßen- und Kneipenkarneval, wobei größere und kleinere Gruppen kostümiert durchs Dorf zogen. Im Cafe Lütticke wurden die ersten Herrensitzungen organisiert, die perfekt von Alfred Langenohl geleitet wurden. Im Mittelpunkt dieser Sitzungen standen nun schon Dr. Hobbock´s legendäre „Hühner-Reden“. Statt Konfetti wurde Hühnerfutter über die Narren geworfen, welches anschließend von freigelassenem Federvieh wieder aufgepickt wurde.

Weitere tragende Säulen des Vereins waren in dieser Zeit Dr. Alfred Kutsch, Hubert Pfeiffer und Berthold Keseberg. Um Letzteren für eine Büttenrede zu gewinnen, bedurfte es besondere Anstrengungen, denn sein Vater ließ ihn nicht aus dem elterlichen Geschäft gehen. So musste Berthold Keseberg unmittelbar nach seinem Vortrag wieder zur Arbeit ins Geschäft zurückkehren.

Die Bütt in jenen Tagen bestand lediglich aus einem Stuhl, auf dem der Redner stand, und einer zugehörigen Musikbox-Attrappe.

Um den Karneval in Listernohl auch für die Zukunft zu sichern, organisierte sich 1959 ein regulärer Karnevalsverein. Zu diesem Zweck wählte man Alfred Langenohl zum 1. Vorsitzenden und Präsidenten, Orland Pfeiffer zum Vizepräsidenten und Reinhold Rüsche zum Kassierer.

Ab 1960 bereicherte eine eigene Wagenbaugruppe den Listernohler Karneval, die bis in Jahr 1975 für den Attendorner Veilchendienstagszug einen Wagen erstellte. Einige herausragende Themen, die in den Köpfen vieler Karnevalisten unvergessen sind, waren: „Dorf ohne Raum“, „Alle in einem Boot“, „Lieber im Wald bei der wilden Sau, als zu Hause bei der bösen Frau“.

Auch in der Zeit der Umsiedlung wurde weiterhin kräftig Karneval gefeiert und an den Wagen gebaut. Die Probleme der Zeit meisterten die Narren mit Bravour. Besonders bekannt war in diesen Jahren  Heinz „Stacho“ Schnüttgen, der 1962 den Attendorner Karnevalsschlager „Ein dreifaches Kattfilleria“ und den Listernohler Schlager „Hier im alten Listernohl woll´n wir fröhlich sein“ textete und komponierte.

Nach dem Umzug in das neue Dorf Neu-Listernohl fand die Herrensitzung 1964 im Cafe Selter statt. Sie wurde von Dr. Alfred Kutsch nach einem festen Programmschema geleitet. Das Interesse an dieser Veranstaltung weckte die Neugier der Bevölkerung in Neu-Listernohl und darüber hinaus auch in den angrenzenden Ortschaften. So kamen die Attendorner Karnevalisten bald regelmäßig nach Neu-Listernohl, oft sogar mit Prinzengarde, Elferrat und Prinz. Nach drei Jahren verlegte man aus Platzgründen die Großveranstaltung in das Jugendheim und schließlich 1969 in die Mehrzweckhalle.

1965 löste Hans Bauer als erster Zeremonienmeister den bisherigen Organisator der Saalveran-staltungen Orland Pfeiffer im Amt ab.

Am 10. Oktober 1970 begann im Restaurant Breidebach eine neue Ära indem sich ein neuer Vorstand konstituierte: Präsident blieb Alfred Langenohl, Vizepräsident blieb Orland Pfeiffer, Schriftführer wurde Ewald Heuel und Kassierer war von nun an Franz Josef Sondermann. Den ersten Elferrat bildeten „Die Pappenheimer“.

Anlässlich der Generalversammlung 1971 legte Ewald Heuel den Entwurf einer neuen Vereinssatzung mit Geschäftsordnung vor, welche einstimmig beschlossen wurde. Durch die hieraus resultierenden Vorstandswahlen wurde Alfred Langenohl im Präsidentenamt bestätigt; Orland Pfeiffer blieb Vizepräsident und Artur Fricker wurde Kassierer.

1972 feierte der Verein sein 25jähriges Bestehen, dementsprechend wurden auch die Veranstaltungen vorbereitet. Nie zuvor stand ein so ausgesuchtes Repertoire an namhaften Büttenredner und Künstlern auf der Bühne der Mehrzweckhalle Neu-Listernohl.

Der erste Prinz der „Neuzeit“ wurde im Jahr 1972 Detlef Schmelzer. In einem offenen Wagen wurde er von Willi Langenohl durchs Dorf gefahren.

In den Jahren 1973 bis 1986 war der aus Sängern des MGV Liederkranz gebildete „kleine Chor“ eine große Bereicherung für die Veranstaltungen des Neu-Listernohler Saalkarnevals. Die gesanglichen Darbietungen, immer im Rahmen einer abgeschlossenen Geschichte vorgetragen, waren gespickt mit lokalen und überregionalen Ereignissen. Zunächst leitete Karl-Heinz Muckenhaupt, dann Michael Rinscheid diesen Chor. Einige Jahre hindurch fungierte der „kleine Chor“ auch als Elferrat.

Der Kegelclub „Die bösen Buben“ sorgte in all den Jahren für Überraschungen im Programm und als Büttenrednerin skizzierte Brunhilde „Ölli“ Limper in vielen Jahren das Dorfgeschehen.

1974 wurde eine weibliche Tanzgarde, das Prinzenballett“ gegründet. Ihr gehörten an:

Monika Heuel, Gudrun Fricker, Sigrid Fricker, Mechthild Rüschenberg, Monika Schmitz, Gitti Kost, Marita Pfeiffer, Christine Haick und ein paar Jahre später folgte Susanne Schulte.

1975 erfolgte die Gründung des männlichen Pendants, der „Prinzengarde Neu-Listernohl“.

Erster Tanzoffizier wurde Gerd Henneke. Sein Funkenmariechen hieß Marianne Mohnes, besser bekannt als Nanna. Folgende Gardisten tanzten in der neugegründeten Garde:

Walter Springob, Alberto Zulkowski, Hans Jürgen Kraus, Hans Werner Scharioth, Michael Heuel, Jürgen Wickel, Wolfgang Arns, Ludwig Heuel

In den Jahren 1980 bis 1992 führte Heinz „Stacho“ Schnüttgen durch das Programm der Herrensitzung und löste damit den langjährigen Sitzungssprecher Dr. Alfred Kutsch ab. Daneben leiteten Kurt Stahl und Karl Heinz Kiese einige Jahre lang die Prunksitzung am Karnevalssonntag. Dr. Alfred Kutsch wurde für seine Verdienste im und für den Karnevalsverein zum Ehrenmitglied ernannt.

1982 veranstaltete man den ersten Kinderkarneval. Die Idee dazu stammte von Gerd Henneke, der 1981 Orland Pfeiffer im Amt des Vizepräsidenten ablöste. Erster Kinderprinz war Udo Thiedig. Durchs Programm der Kindersitzung führte Frank Kramer.

Der ausgeschiedene Vizepräsident Orland Pfeiffer wurde gleichzeitig für seine langjährigen Verdienste zum Ehrenmitglied des Karnevalsvereins Neu-Listernohl ernannt.

Am 23. Mai 1985 wählte die Generalversammlung Gerd Henneke zum Präsidenten, der damit Alfred Langenohl nach mehr als 30jähriger Präsidentschaft ablöste. Alfred Langenohl wurde gleichzeitig zum Ehrenpräsidenten ernannt. Neuer Vizepräsident wurde Werner Thiedig, Geschäftsführer wurde Rüdiger Arns und Kassierer blieb nach wie vor Artur Fricker. Außerdem wurde Hans Bauer im Amt des Zeremonienmeisters bestätigt.

1988 wurde dem Karnevalsverein vom Elferatsmitglied und Prinz 1982 Dieter I. Steinhoff eine Vereinsstandarte gestiftet.

Zusammen mit dem Elferrat sorgt ein 1970 ins Leben gerufener Festausschuß für den reibungslosen Ablauf der Karnevalstage.

Mit der Prinzeneinführung am Karnevalssamstag, Kindersitzung und Prunksitzung am Sonntag und Westfalens größter Herrensitzung am Rosenmontag bietet der Karnevalsverein Neu-Listernohl 1947 e.V. mittlerweile einen Festablauf, der weit über die lokalen Grenzen bekannt ist.

1994 wurde Frank Kramer zum neuen Geschäftsführer von der Generalversammlung gewählt und löste Rüdiger Arns ab, der seine Vorstandstätigkeit im Karnevalsverein damit beendete.

Im Jahr 1998, direkt nach dem Karnevalsfest, wurde durch den Karnevalsverein am Aschermittwoch mit den Abrissarbeiten der „alten“ und angeblich maroden Mehrzweckhalle begonnen. Die Stadt Attendorn als Eigentümerin hatte den Neubau einer größeren Mehrzweckhalle beschlossen und zur Finanzierung der Maßnahme musste das Dorf – insbesondere die örtlichen Vereine – erhebliche Eigenleistungen erbringen. Pünktlich zum Karnevalsfest 1999 waren die Bauarbeiten weitestgehend abgeschlossen und erster Prinz in der neuen Halle war Markus Keseberg.

In der Generalversammlung im April 2002 trat Gerd Henneke nach 17 Jahren als Präsident zurück. Die Generalversammlung wählte ihn als Dank für seine Verdienste einstimmig zum Ehrenpräsidenten. Nach über 30 Jahren als Kassierer stellte sich Artur Fricker ebenfalls nicht mehr zur Wahl. Artur Fricker wurde von der Versammlung einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt. Neuer Vorsitzender wurde Uwe Langenohl, Vizepräsident der bisherige Geschäftsführer Frank Kramer, Kassierer Markus Keseberg und Geschäftsführer Jürgen Langenohl. Im selben Jahr wurde auf einer außerordentlichen Generalversammlung am 26. Oktober 2002 im Krähenhof die neue Satzung des Vereins einstimmig verabschiedet. Diese wurde zur Grundlage für die Gemeinnützigkeit des Vereins.

Zum Auftakt der Session 2004 feierte das Prinzenballett Neu-Listernohl im Gemeindesaal des Jugendheimes in lockerer und gemütlicher Atmosphäre ihr 30-jähriges Bestehen.

Im Oktober 2005 feierte die Prinzengarde Neu-Listernohl in einer ausverkauften Mehrzweckhalle ihr 30-jähriges Bestehen. Der Elferrat für diese Veranstaltung setzte sich aus aktiven und ehemaligen Mitgliedern der Prinzengarde zusammen.

In der Generalversammlung am 29. April 2006 wurde ein neuer Vorstand von der Generalversammlung gewählt. Der bisherige Vizepräsident Frank Kramer wurde zum Präsidenten und 1. Vorsitzenden, Vizepräsident wurde Ludger Spreemann, als Kassierer löste Jens Rüsche nach elfjähriger Tätigkeit Markus Keseberg ab und Geschäftsführer Jürgen Langenohl wurde im Amt bestätigt. In dieser Versammlung wurden der scheidende Präsident Uwe Langenohl sowie Zeremonienmeister Hans Bauer zum Ehrenmitglied ernannt.

2007 erfolgte eine große Änderung im über lange Jahre bekannten und gepflegten Festablauf. Die Herrensitzung wurde vom traditionellen Rosenmontag auf den Freitag nach Weiberfastnacht vorverlegt. Der Vorstand und auch die Generalversammlung hatten sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Im Vergleich zu den Vorjahren wieder steigende Besucherzahlen dieser Veranstaltung lassen diese Entscheidung rückwirkend betrachtet richtig erscheinen. 

Heiko Bieker wurde in der Generalversammlung am 28. April 2007 zum Geschäftsführer gewählt. Jürgen Langenohl stellte sich nach zehnjähriger Tätigkeit in diesem Amt nicht mehr zur Wahl.

In 2009 dankte nach 44 Jahren als Zeremonienmeister unser Ehrenmitglied Hans Bauer ab. Sven Langenohl wurde von der Versammlung als neuer Zeremonienmeister gewählt.

Heiko Bieker wurde in der Generalversammlung am 29. April 2011 zum Kassierer gewählt, nachdem sich Jens Rüsche nicht zur Wiederwahl stellte. Zum neuen Geschäftsführer wurde Sascha Weischenberg gewählt.

Am 18. Februar 2012, dem Tag der Prinzeneinführung, konnten der Präsident Frank Kramer und der Vize Präsident Ludger Spreemann schweren Herzens und zum 1.Mal in der Vereinsgeschicht dem Publikum keinen neuen Prinzen präsentieren. Der Kandidat musste aus persönlichen, verständlichen Gründen kurzfristig vom Amt des Prinzen zurück treten. 

Bei der Generalversammlung am 28.April 2012 wurde der Vorstand fast komplett umstrukturiert.
Der Vizepräsident Ludger Spreemann legte auf eigenen Wunsch das Amt nieder. Nachfolger wurde der bisherige Geschäftsführer Sascha Weischenberg. Neuer Geschäftsführer wurde Thomas Rinscheid. Da Heiko Bieker aus beruflichen Gründen kürzer treten musste, legte er das Amt des Kassierers nieder und wurde zum 2. Kassierer. Der freie Posten des Kassierers wurde durch Ludger Spreemann besetzt. Die neue Position für den Bereich Organisation wird durch Florian Strautz besetzt. Alle Änderungen wurden durch die Versammlung bestätigt.
Der Posten des Präsidenten blieb von dieser Umstrukturierung verschont und Frank Kramer wurde von der Versammlung im Amt bestätigt.

Erstmalig im Jahr 2010 wurde ein neues Konzept einer Kostümsitzung im Sauerland mit den Kölner Größen des Karnevals ins Leben gerufen. Das Konzept traf absolut den Geschmack der Zuschauern und Mitgliedern, so dass dem Vorstand auch für die Jahre 2012 und 2014 der Auftrag erteilt wurde diese Veranstaltung auszurichten.

An Karnevalsprinzen und Kinderprinzen in Neu-Listernohl hat es in der Vergangenheit nie gemangelt. Im Gegenteil kann sich der Verein glücklich schätzen, dass es jedes Jahr viele Bewerber für dieses einmalige Erlebnis gibt.

Seit 1972, der „Neuzeit“ des Vereins, gab es bis heute folgende Prinzen und ab 1982 auch Kinderprinzen:

 

Jahr

Karnevalsprinz

Kinderprinz

1972

Detlef Schmelzer

 

1973

Heinz Zeppenfeld …(†)

 

1974

Gerd Henneke

 

1975

Werner Strautz (†)

 

1976

Martin Rüsche (†)

 

1977

Helmut Werner …(†)

 

1978

Arthur Fricker …(†)

 

1979

Gerd Kramer …(†)

 

1980

Rolf Rüsche

 

1981

Werner Thiedig …(†)

 

1982

Dieter Steinhoff

Udo Thiedig

1983

Hermann-Josef Spreemann (†)

Andreas Zeppenfeld

1984

Alfred Langenohl …(†)

Andre Kramer

1985

Edi Kramer (†)

Tobias Schnüttgen

1986

Siegbert Hartung

Jens Rüsche

1987

Friedhelm Schulte

Oliver Rüsche

1988

Orlandus Pfeiffer

Michael Schnüttgen

1989

Dieter Rüsche

Olaf Greitemann

1990

Georg Bast

Thorsten Stumpf

1991

             Karneval ausgefallen wegen Golfkrieg

1992

Meinolf Becker …(†)

Hartwig Becker

1993

Thomas Schmidt

Stefan Langenohl

1994

Udo Horenkamp

Manuel Willmes

1995

Christoph Hesse

Christoph Luig

1996

Martin Rudek

Florian Strautz

1997

Thomas Langenohl

Patrick Schnüttgen

1998

Andreas Zeppenfeld

Thorsten Rinscheid

1999

Markus Keseberg

Stefan Burghaus

2000

Frank Kramer

Dennis Luig

2001

Heribert Klein …(†)

Peter Meletzki

2002

Uwe Langenohl

Christopher Irle

2003

Georg Goldammer

Robin Busse

2004

Ludger Spreemann

Christian Heuel

2005

Andreas Heuel

Christopher Arens

2006

Andre Kramer

Marius Rameil

2007

Josef Messing

Tobias Kaufhold

2008

Sven Langenohl

Julian Wulf

2009

Michael Cramer

Jannick Rüsche

2010

Sascha Weischenberg

Marcel Cramer

2011

2012

Florian Strautz

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Jan-Kevin Kampschulte

Tim Schulte

2013

Udo Busse

Malion Belegu

2014

Thomas Rinscheid

Torben Schulte

2015 Dieter Lubowietzki --------------
2016 MIchael Rapior Justin Cramer
2017 Marcel Cramer Maximilian Cramer
2018 Stefan Langenohl Finn Willmes

 

 

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